Nachdem wir erst am Dienstag berichteten, dass Razer nach eigenen Angaben den Beweis enthüllen möchte, dass PC-Gaming noch lange nicht tot sei, kam alles doch irgendwie anders, als ursprünglich angenommen.
Unter dem Text findet ihr noch ein Video zu dem NotebookIn einer Pressemitteilung stellte das Unternehmen das sogenannte Razer Blade vor - ein 2799,99 US-Dollar teures Gaming-Notebook. Mit dabei sind "ein revolutionäres User-Interface", ein 17,3“ LED-Display mit Full HD, ein 2,8 GHz Intel Core i7 2640M Prozessor und die NVIDIA GeForce GT 555M Grafikkarte (alle Hardware-Spezifikationen unter dem Text).
"Heutige sogenannte Gaming-Laptops straucheln beim Versuch, einen akzeptablen Kompromiss zwischen Performance und Mobilität zu finden. Spiele laufen auf manchen Geräten schnell genug, aber solche Systeme sind häufig über fünf Zentimeter dick und wiegen mehr als fünf Kilogramm. Der Razer Blade ist mit 22 Millimetern nur halb so dick und wiegt auch nur 3,2 Kilogramm. Diese perfekte Balance zwischen Leistung und Mobilität macht den Razer Blade zum weltweit ersten echten Gaming-Laptop", heißt es.
"In den letzten Jahren konnte der Konsolenmarkt durch die Vernachlässigung des PC-Segments in der Gaming-Industrie zunehmend Marktanteile gewinnen. Razer haucht nun mit der Entwicklung des Razer Blade der gesamten PC-Industrie neues Leben ein und bringt Gamer und Entwickler wieder zum PC als primäre Spieleplattform zurück."
Zum Einsatz komme dabei die Switchblade-Technologie, die Anfang des Jahres auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde (Stichwort PC-Handheld von Razer). Das User-Interface mache die Bedienung von Games durch die zehn anpassbaren Tasten leichter und der ebenfalls integrierte LCD-Screen bietet zwei Modi: Wenn eine Maus angeschlossen ist, werden In-Game-Informationen angezeigt. Im zweiten Modus fungiert das Display als Multi-Touch-Trackpad für den mobilen Einsatz.
Verfügbarkeit: Nordamerika: Q4 2011
Eigenschaften:
- 2,8 GHz Intel® Core™ i7 2640M Prozessor
- 8 GB 1.333 MHz DDR3-Speicher
- 17.3" LED-Display (1920x1080, Full HD)
- NVIDIA GeForce® GT 555M mit NVIDIA® Optimus™ Technologie
- 2 GB GDDR5 Grafikspeicher
- Eingebaute HD-Webcam
- Integrierter 60 Wh Akku
- 320GB 7200 U/min SATA Festplatte
- WLAN 802.11 b/g/n-kompatibel
- 427 mm (B) x 277 mm (T) x 22 mm (H)
- 3,2 kg



















und der preis ist natürlich indiskutabel
welche Firma möchte denn gezielt potentielle Kunden enttäuschen?
(und fangt mir jetzt nicht mit ubisoft, ea oder activision an^^)
Und was kommt am Ende dabei raus? Ein Laptop...
Hatte die GC dieses Jahr nicht einen Besucher Rekord?
Die waren alle nur wegen Farmville 2 dort.
Was ja auch der Sinn der Sache war..
Hatte die GC dieses Jahr nicht einen Besucher Rekord?
Nettes Teil jedenfalls, mir persönlich aber zu teuer.
Grüße
Standardmäßig ist es kein Problem, die HDD auszutauschen. Auch wenn ich ebenfalls für den Preis was dickeres im Rechner erwartet hätte. Die Akkulaufzeit, wird dank Optimus wohl recht variabel sein und wird sich wahrscheinlich sehen lassen können. Aber auch hier wäre ein dickerer Akku im Bereich des Möglichen gewesen.
Wo ist das Problem? Sind doch knappe 1000€^^
Zum zocken ist die 555 (immerhin die GDDR5-Variante, welche noch einen Tick schneller ist als die 3er) bei Full-HD sicherlich etwas unterdimensioniert, auch wenn sie in den Benchmarks und den Spieletests recht passabel abschneidet. Ich denke, dass der Full-HD Bildschirm hier die Multimediakomponente ansprechen soll. Leider konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden, ob Bluray mit an Board ist.
@topic
Auch für mich stellt sich im Endeffekt die Frage, warum keine bessere GraKa im Rechner steckt bzw. man eine hohe Auflösung/Displaygröße gewählt hat. Ein 15"-Display und 1600x900 Px wären für eine 555m ideal.
Auch frage ich mich, warum es ein Vierkerner sein musste. Viele Spiele gibt es nicht, die das brauchen. Wenigstens ist es der 2640. Wenn ich mich recht erinnere, dann hat der bei Turboboost eine höhere Maximaltaktrate, was den Spielen zumindest eher entgegenkommen sollte als de 2630. Insgesamt wäre ein schneller i5 wohl besser und günstiger gewesen.
Wenn man auch auf die Mobilität aus ist, dann wäre ein dickerer Akku auch nett gewesen. 90+Wh hätten's schon sein können.
Riesenlob an die Eingabegeräte. Schönes Konzept. Einen dedizierten Nummernblock brauchen Gamer nicht unbedingt und das Minitouchdisplay ersetzt fast ne Maus/Touchpad. Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, wenn das Hauptdisplay ein Touchdisplay gewesen wäre. Das hätte richtigen Mehrwert geliefert (ich stell's mir schön, wenn auch nicht eSportfähig, bei nem RTS vor!)
Wenn der Ursprungsgedanke vom Switchblade genommen worden wäre und ein handliches gerät zum "kleinen" Preis welches vielleicht fast völlig auf Cloud Gaming gesetzt hätte vorgestellt worden wäre hätt ich das definitiv als Angriff auf die Konsolenwelt registriert, aber so?!?...
Schade, dass dies die Industrie wohl nicht mitbekommt
Nettes Teil jedenfalls, mir persönlich aber zu teuer.
Grüße