Razer wurden aus einem Labor zwei Prototypen des groß angekündigten Gaming-Laptops 'Razer Blade' gestohlen. Das teilt Geschäftsführer Min-Liang Tan über Facebook mit.

Aktuelles - Razer wurden zwei Prototypen ihres Gaming-Laptops 'Razor Blade' gestohlen

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Durch das Razer-Logo lässt sich das Notebook leicht identifizieren
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Am vergangenen Wochenende gab es einen Einbruch in die Büros von Razer, wo die zwei Prototypen gestohlen wurden. „Wie Sie sich vorstellen können, ist die Rückkehr dieser Prototypen für das Unternehmen sehr wichtig“, schreibt der Razer CEO auf Facebook.

Man nimmt den Fall sehr ernst und bittet um die Rückgabe der beiden Exemplare. Gleichzeitig wird natürlich davon abgeraten, die Prototypen auf irgendeine Weise zu erwerben, da es sich um Diebesgut handelt. Wer Informationen hat solle sich direkt bei Razer (cult@razerzone.com) melden.

In einem Folgebericht von Kotaku erklärt Razers Heathcliff Hatcher weitere Details. Beide Systeme wurden gerade einem Wärmetest unterzogen und da man nicht nur die Geräte, sondern auch die Test-Daten zurückhaben möchte, wurde die Meldung öffentlich gemacht. Er fügt noch hinzu, dass es sich nicht um voll funktionsfähige Prototypen handelt.

Derzeit hat die Polizei noch keinen Verdächtigen, beim Einbruch wurde jedoch die Sicherheitskarte eines Angestellten verwendet, was zu einem ersten Hinweis führen könnte.

Mit einer Werbekampagne namens „PC-Gaming ist nicht tot“ wurde der Laptop im August dieses Jahres enthüllt. Für das gut ausgestattete System (siehe Ankündigung) werden 2.800 US-Dollar fällig. In Nordamerika soll das Razor Blade noch im vierten Quartal erscheinen.