Laut Quantic Dreams Guillaume de Fondaumiere kostete Heavy Rain in der Produktion 16,7 Millionen Euro, mit den Marketingkosten kam man am Ende auf 40 Millionen Euro. Das Spiel war äußerst profitabel, über 100 Millionen Euro konnten durch den Verkauf eingenommen werden.

Aktuelles - Quantic Dream: Spiele-Industrie muss kreativer werden und mehr Risiken eingehen

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Quantic Dream entwickelt keine Sequels, sondern immer wieder komplett neue Spiele.
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Wie er dabei anführte, dürfe man "Innovation" und "unrentabel" nicht gleichsetzen. Denn komplett neue Erfahrungen zu erschaffen, sei ebenfalls eine Möglichkeit, um den Markt zu erweitern.

Als Industrie müsse man kreativer werden und wahrscheinlich aufhören, jedes Jahr immer wieder die gleichen Spiele zu entwickeln. Auch brauche man natürlich Publisher, die das Risiko neuer Franchises auf sich nehmen, während die Kunden mit ihren Geldbörsen entscheiden.

Das gesamte Ökosystem müsse kreativer werden, um voranzukommen, zumal es Teil der Industrie sei, jährlich bloß Sequels zu entwickeln. Man habe aber bereits in der Vergangenheit gesehen, dass das Melken eines Franchises zum Aus führen könne. Als Beispiel gibt er hier Tomb Raider an, das im Laufe der Zeit immer weniger Leute spielen wollten. Es brauche Jahre für einen Entwickler, um einen neuen Teil einer Reihe zu entwickeln, der für den Markt wieder attraktiv sei.

Zudem würde er gerne sehen wollen, dass Publisher mehr Risiken eingehen und die richtige Balance zwischen Veröffentlichung / Entwicklung von Sequeln sowie den neuen Projekten finden. Man befinde sich derzeit in einer Krise und der Markt erfahre einen Rückgang. Gerade die kreative Krise führe zum Teil dazu, dass einige der Spieler immer weniger ihrem Hobby nachgehen. Das Problem könne laut Guillaume de Fondaumiere mit neuen Marken gelöst werden, die wiederum ein neues Publikum an das Medium Games heranführen.