Auch wenn zahlreiche Frauen in der Spielebranche unterwegs sind, so dominieren hier noch immer die Männer. Kim Swift, die Schöpfern von Portal, nahm sich in ihrem Blog dem Thema an und ruft Frauen dazu auf, mehr Mut zu beweisen.

Aktuelles - Portal-Schöpferin spricht sich für mehr Frauen in der Spielebranche aus

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Kim Swift
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Sie habe einen geheimen Wunsch: immer, wenn sie in der Öffentlichkeit stehe, hoffe sie, dass da draußen ein kleines Mädchen zuschaut und zu sich sagt: 'Oh, auch Mädchen können Spiele entwickeln.' Man könne dieses "Problem" nicht von heute auf morgen ändern; und erwachsene Menschen würden ihre Meinung und innere Überzeugen ohnehin nicht einfach so ändern, nur weil man ihnen etwas vor Augen halte.

Bei Kindern hingegen wäre das laut Swift anders, sie seien begeisterungsfähig und noch voller unschuldiger Träume, die eines Tages vielleicht in Erfüllung gehen. Als sie der Videospielbranche näherkam und durch das Magazin Nintendo Power blätterte, habe sie niemanden mit zwei X-Chromosomen gesehen, zu dem sie aufschauen konnte, um sich zu sagen: 'Wenn sie das schafft, schaffe ich das auch.'

Inzwischen hat sie es doch geschafft und blickt auf ihre Eltern zurück, die sie bei diesem Gang in die Spieleindustrie unterstützt haben. Ohne ihre Eltern würde sie nach eigenen Angaben heute wohl keine Spiele entwickeln.

"Wenn ich also ständig über ein Spiel spreche und an diesem arbeite, bis meine Augen bluten, dann habe ich diesen Gedanken im Hinterkopf, dass es da draußen ein kleines Mädchen gibt, das bemerkt, ihr Traum kann erreichbar sein", sagte sie noch dazu.