Das zur Disney-Gruppe gehörige Social-Games-Studio Playdom wurde dazu verurteilt, eine Summe von 3 Millionen US-Dollar Strafe zu zahlen, weil es Daten von Spielern gesammelt hat. Dabei handelt es sich vornehmlich um Daten von Kindern und Jugendlichen.

Aktuelles - Playdom wegen Datenmissbrauch von Kindern verurteilt

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Playdom muss 3 Millionen Dollar Strafe wegen Datenmissbrauchs von Kindern zahlen.
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Bevor Playdom im Jahre 2010 von Disney übernommen wurde, wurde das Unternehmen von der Federal Trade Comission beschuldigt, Daten von Kindern zu sammeln und zu veröffentlichen. Dabei handelte es sich vor allem um Altersangaben und E-Mail-Adressen, die von den Kindern zur Registrierung bei den Spielen von Playdom angegeben wurden - und zwar ohne, dass ihre Eltern dem zugestimmt hätten. Dabei handelte es sich zudem um einen Verstoß gegen Playdoms eigene Sicherheitsrichtlinien.

Wie die Federal Trade Comission feststellte, waren bei dem, seit dem Zwischenfall geschlossenen, Spiel „Pony Stars“ über 821.000 Kinder registriert. Ein weiteres Spiel zog 403.000 Kinder an. Beide spiele wurden von Acclaim betrieben, die ebenfalls im Jahr 2010 von Playdom aufgekauft worden sind. Acclaims ehemaliger Geschäftsführer Howard Marks wird in dem Fall von der FTC ebenfalls namentlich erwähnt.

Die FTC spricht mit dem Verfahren eine deutliche Warnung gegenüber sozialen Netzwerken und Social-Games-Produzenten aus, dass man sich um den Schutz der Kinder und ihrer Daten kümmert. Und vor allem, dass es ziemlich teuer werden kann, wenn man gegen die angelegten Schutzgesetze verstößt.