Wenn es nach Lionheads Peter Molyneux geht, dann befindet sich die Spielebranche derzeit in einem starken kreativen Minus. Gerade die Core-Spieler müssen wieder mehr angesprochen werden, sonst laufe man Gefahr sie zu langweilen.

Im Rahmen der Vorstellung von Fable: The Journey wurde er gefragt, ob die Bewegungssteuerung Kinect einen Titel für eben jene Spieler bräuchte. Das bejahte er natürlich und meinte, dass diese Spieler mehr als alle anderen neue Spielerfahrungen brauchen.

"Wenn wir nicht aufpassen, langweilen wir die Core-Spieler noch zu Tode. Wie groß können die Explosionen noch werden, um diese Spieler zu unterhalten? Wir gehen die gleichen Wege wie Hollywood bei Actionfilmen. Wir erfinden eine Formel und wiederholen diese immer und immer wieder. Wir nehmen uns jeden Penny von den Nutzern und kümmern uns gar nicht darum, über etwas anderes nachzudenken", so Molyneux.

Doch gerade die leidenschaftlichen Spieler sind es, die Neues brauchen. Sie seien die Fans und es sei deren Hobby. Man könne nicht einfach faul sein und man dürfe sich nicht von der Kreativität abwenden, nur weil es eine Geldfrage sei.

"Ist Call of Duty wirklich alles? Ist es das, was die Industrie zu bieten hat? Wenn das der Fall ist, dann sollte man mich am besten einfach in eine Irrenanstalt einweisen", meinte Molyneux weiter.