Peter Molyneux ist der Ansicht, dass mehr Entwickler Free2Play-Spiele entwickeln sollten, damit dieses Modell sein Stigma verliere. Aktuell würde Free2Play eher von Match-3- und Casino-Spielen belagert, wobei derartige Spiele das Free2Play-Modell von dessen "Erlösung" abhalten.

Daher fordert er andere Entwickler dazu auf, endlich Fuß in diesem Sektor zu fassen, um Free2Play "großartig" zu machen. Er fügte noch an: "Die Spieleindustrie sollte Free2Play lieben."

Obwohl das Modell häufig kritisiert wird, so könnte dieses laut Molyneux das beste Modell für die Community sein. Denn sich von einem PR-Mitarbeiter überzeugen zu lassen, 50 Dollar für ein Spiel zu zahlen, ohne es jemals gespielt zu haben, sei die schädlichste Art und Weise sein Geld auszugeben.

Die Spieler müssten die Entwickler dazu ermuntern, Free2Play-Titel zu entwickeln. Allerdings würden viele Spieler behaupten, dass wenn ein Entwickler diesen Schritt gehe, er keine richtigen Spiele entwickle.

Molyneux selbst soll deshalb nicht nur Beleidigungen, sondern sogar Todesdrohungen erhalten haben. Und das ergebe für ihn keinen Sinn.

Die Spieler sollten laut Molyneux jedenfalls faires Free2Play verlangen – und der einzige Weg, faires Free2Play zu erhalten, sei, noch mehr Entwickler für Free2Play zu überzeugen: "Als Spieler sollten wir sagen: 'Wenn Call of Duty Free2Play wäre, dann wäre es ein besseres Spiel".