Wie die ifpi (International Federation of the Phonographic Industry) auf ihrer Seite verkündet, hat der Online Bezahlservice PayPal einen Vertrag mit der britischen Polizei und der Musikindustrie unterzeichnet, wodurch der illegale Handel mit Musik im Internet eingedämmt werden soll.

Konkret geht es hier darum, Internetseiten zu blockieren, die Musik ohne Lizenzen verkaufen. PayPal geht damit denselben Weg wie Visa und MasterCard im März diesen Jahres ebenfalls. Seit März haben die großen beiden Kreditkartenfirmen bereits 24 Händlern (meist aus Russland oder Ukraine) den Dienst gesperrt und der Verband der Musikindustrie hat 38 weitere, die derzeit verdächtigt werden.

“Wir wussten, dass illegale Musikbörsen aus dem Internet versuchen würden unseren Restriktionen auszuweichen, wenn sie keine Zahlungen mehr von Kreditkarten annehmen können. Aus diesem Grund sind wir in Kooperation mit der City of London Police an PayPal herangetreten und ich bin erfreut sagen zu können, dass sie schnell und positiv geantwortet haben“, so Frances Moore, Chief Executive der ifpi.

“Die heutige Ankündigung zeigt, dass PayPal es sehr ernst nimmt, die Piraterie der Musikbranche zu bekämpfen. Wir haben schon immer die Benutzung von PayPal für den Verkauf von Gütern, die Copyrights verletzen, gesperrt und das neue System wird das Leben der illegalen Verkäufer nochmal erschweren. Unsere Partnerschaft mit der Musikindistrie hilft den Besitzern der Rechte Geld mit ihren eigenen Werken zu verdienen und stoppt gleichzeitig die Piraten“, Carl Scheible von PayPal UK.