Langsam aber sicher mausert sich Österreich zur Spielernation. Allein im vergangenen Jahr wurden dort Computer- und Videospiele sowie Konsolen im Wert von 278 Mio. Euro verkauft - das ist ein Anstieg des Marktvolumens im Jahresvergleich um 24 Prozent. Dabei sind die Zahlen aus der digitalen Distribution noch nicht einmal berücksichtigt. Außerdem ist die Alpennation 2008 um fast eine halbe Million Spielkonsolen reicher geworden.

"Das starke Wachstum der gesamten Branche zeigt deutlich, für wie viele Menschen Spiele selbstverständlicher Teil des Alltags sind. Die positive Entwicklung der Branche lässt sich stark auf innovative Spiele zurückführen, die ganze neue Zielgruppen für Computerspiele erschließen", begründet Dr. Niki Laber vom Österreichischen Verband für Unterhaltungssoftware (ÖVUS) den Erfolg der Branche und freut sich über die "nicht geringe Anzahl an Jobs", die der Spielebranche in Österreich zu verdanken sind.