Nicht nur die Waffengesetze sind seit dem Massaker in Newtown ein ständiges Thema, auch Video- und Computerspiele stehen nun auf der Liste der US-Regierung ganz oben.

Aktuelles - Obama will Zusammenhang zwischen Spielen und Gewalt untersuchen lassen

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Die ESA macht darauf aufmerksam, dass Entertainment nicht die Ursache von Gewalt in der Realität ist.
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US-Präsident Barack Obama versuchte mit einer Rede am Mittwoch eine Untersuchung zu den Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in Computer- und Videospielen anzustoßen: "Der Kongress sollte eine Studie finanzieren, die die Effekte von Videospielgewalt auf junge Menschen untersucht."

Seinen Vorschlag brachte er während der Vorstellung eines 23-Punkte-Programmes ein, mit dem man auf das Attentat reagieren möchte. 10 Millionen US-Dollar will Obama investieren, um zu untersuchen, ob Spiele oder auch die Bilder in Medien in Verbindung mit Gewalt stehen.

Die Alterseinstufungsbehörde Entertainment Software Association (ESA) nahm den Vorschlag äußerst positiv auf und erklärte, dass man eine große Verantwortung trage und den Eltern entsprechende Werkzeuge geben müsse, um die Kinder und Jugendlichen vor ungeeignete Inhalte zu schützen.

Man wolle eine konstruktive Rolle im nationalen Dialog über die Waffenkontrolle in den Vereinigten Staaten einnehmen und weiterhin mit Regierung und dem Kongress kooperieren, um sinnvolle Lösungen zu finden.

Dennoch hält man daran fest, dass Entertainmentprodukte in allen Nationen und Kulturen konsumiert werden, die tragischen Folgen von Waffengewalt aber nur in den USA einmalig seien. Denn laut der ESA sei Entertainment nicht die Ursache für Gewalt in der Realität - das hätten wissenschaftliche Untersuchungen und internationale sowie nationale Kriminalitätsstatistiken bereits gezeigt.

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