In den letzten Wochen und Monaten gab es viele Diskussionen um digital vertriebene Spieler und dir Art, wie diese von den Publishern angeboten werden. Die Norwegian Consumer Commission (NCC) hat nun eine Beschwerde gegen EA, Sony, Nintendo und Valve eingelegt.

So wird der Steam-Controller gebaut:

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Der NCC geht es darum, dass die genannten Unternehmen ihre Kunden angeblich nicht ausreichend mit einem Rückgaberecht oder einem Widerrufsrecht ausstatten. Die EU-Regelungen besagen, dass die Kunden ein 14-tägiges Zeitfenster haben, um davon Gebrauch zu machen. Natürlich ist dies in Sachen digitale Games ein bisschen schwierig. Jedoch geht es der NCC nicht darum, dass die Rechte eingehalten werden. Vielmehr müssten die Kunden explizit darauf hingewiesen werden, dass sie diese nicht einfordern können, wenn sie im PSN, auf Steam, Origin oder im Nintendo eShop einkaufen.

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Steam geht den Mittelweg

Laut NCC hat Steam schon einen ersten richtigen Schritt gemacht und den Käufern ein Rückgaberecht gegeben, solang sie ein Spiel nicht länger als zwei Stunden zocken. Jedoch würde es auch der Plattform ebenfalls zu wenig Hinweise geben, dass diese Regelungen gelten. Ob sich die restlichen Publisher und Entwickler aufgrund dieser Beschwerde ändern werden, muss sich allerdings noch zeigen.