In China ging der Polizei ein ganz großer Fisch ins Netz: Festgenommen wurden vier Südkoreaner und ein Chinese, die einen aus 30 nordkoreanischen Zockern bestehenden Hackerring in China betrieben haben sollen.

Ein brisantes Detail: Kim Jong-il, der oberste Machthaber der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea), soll angeblich seine Finger mit im Spiel haben. Laut der Polizei hatten die Organisatoren Verbindungen zu der Partei-Agentur Office 39, die unter anderem Drogenschmuggel betreibt und ausländisches Geld für Kim Jong-il sammelt.

Insgesamt sollen in weniger als zwei Jahren sechs Millionen Dollar erwirtschaftet worden sein, wobei die Hälfte davon an die Organisation und die andere Hälfte an die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang geht. Durch solches Geld wird Nordkoreas Atomprogramm finanziert.

Die Organisation bzw. die Hacker schleusten Bots in diverse MMOs ein, darunter auch Lineage, um Items zu erspielen und diese gegen echtes Geld zu verkaufen.