Zu einer ganzen Reihe von neu eingeführten Steuern in New York gehört seit gestern auch die umstrittene Steuer auf Videospiele. Mit dem zusätzlichen Geld will man einen Beraterstab einsetzen, der anhand von Studien eine Verbindung zwischen interaktiven Medien und Gewalt im Alltag unter Minderjährigen nachweisen soll.

Richard Taylor von der Entertainment Software Association (ESA) kritisiert:

"Mit diesem unnötigen Gesetz ignoriert der Staat alle bisherigen gerichtlichen Entscheidungen und handelt gegen die Vernunft und die Wünsche vieler New Yorker. [...] Die Videospiel-Industrie wird in ungerechter Art und Weise von den anderen Medien abgekoppelt. [...] Wenn man glaubt, eine Kommision einsetzen zu müssen, die Spielinhalte überwacht, könnte man sich doch nebenbei auch anderen Inhalten zuwenden, in Büchern, im Theater oder im Film."