Wenn es nach Alex St John - dem CEO von WildTangent -geht sollten die Publisher nicht über entgangene Gewinne durch Raubkopien nachdenken, sondern ihre Geschäftsmodelle anpassen. Mit diesem Statement reagierte er auf eine Abmahnungswelle von englischen Publishern, die rund 25 000 Briefe mit Forderungen von jeweils 300 Pfund an Raubkopierer verschickt hatten.

Für John wäre auf dem PC beispielsweise eine Finanzierung der Spiele durch In-Game Werbung denkbar. Damit könnten die Spiele kostenlos angeboten werden.

Fraglich ist jedoch, ob dieses Modell derzeit wirklich durchsetzbar ist. Bereits Blizzard hatte einst überlegt World of Warcraft kostenlos anzubieten. Die Pläne wurden jedoch verworfen, da man den Markt für In-Game-Werbung noch nicht für groß genug erachtete.