Eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Woman" befragte 1009 Personen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren danach, wo sie ihre Freunde fürs Leben gefunden haben. Die Auswertung der Antworten zeigt eindeutig, dass die meisten Deutschen ihre "wahren Freunde" in der Schulzeit kennen lernen. Gleich 63 Prozent gaben an, in diesen prägenden Jahren die wichtigsten Freundschaften zu schließen. Auf Platz zwei der "kennen lern"-Skala liegt liegt mit 57 Prozent das Schließen von Freundschaften im Freundes- und Bekanntenkreis, was wohl am besten mit dem Begriff "Clique" umschrieben werden kann.

Dass Schul- und Studien- bzw. Ausbildungszeit nicht gleichrangig sind, geht ebenfalls aus der Umfrage hervor. Nur 43 Prozent haben ihre besten Freunde in der Zeit nach der Schulausbildung gefunden, immerhin 46 Prozent fanden "Freunde fürs Leben" im Berufsalltag. Abgeschlagen an letzter Stelle liegt übrigens das Internet: Mit 6 Prozent ist die Wahrscheinlichkeit hier einen "richtigen" Freund zu finden relativ gering. Und die Moral der Geschichte? Was uns die Älteren immer predigen stimmt: Erst wenn man einmal aus der Schule raus ist, wird man später realisieren, dass es vielleicht die schönste Zeit im Leben war ...