Olivier Comte, Vize Präsident von Namco Bandai Partners, fordert die Industrie auf, die Preise der Spiele zu ändern.

Aktuelles - Namco: "Spiele sind zu teuer"

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So sind Publisher derzeit auf der Suche nach weiteren Geschäftsmodellen, um die Verkäufe im Einzelhandel zu stärken. Dazu zählt etwa das Verkaufen zu einem günstigeren Preis, Spiele in Episoden anzubieten oder gemeinsam Lobbyarbeit gegen die Lizenzkosten der Plattform-Inhaber zu betreiben.

Schließlich gibt es auch im Bereich der Musik und des Films weitere Einkommensmöglichkeiten. In der Musik wird mit dem Verkauf der CD's und den Konzerten Geld gemacht, Filme haben neben der DVD noch das Kino. Spiele hingegen haben nur ein Geschäftsmodell, entweder der digitale Vertrieb oder der Verkauf im Handel. DLC sei der offensichtlichste Weg, den Preis der Spiele zu reduzieren.

„Ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft die Preise der Videospiele ändern müssen – sie sind zu teuer für die Käufer. In Anbetracht der Entwicklungskosten und der Gewinnspannen sind 40£ (ca. 49 Euro) ein fairer Preis [für uns], aber für den Konsumenten ist es zu viel.“

Vor allem am Ende des Jahres erscheinen viele Blockbuster-Titel eng beieinander und der Kunde hat nicht das Geld, alle zu kaufen. „Der Preis für ein gutes Spiel sollte etwa 20£ (ca. 25 Euro) sein, aber für diesen Preis können wir kein 10- bis 15-stündiges Spiel machen. Für 20£ sollten wir dem Konsumenten also 4 bis 5 Stunden an Gameplay bieten, danach können wir zusätzliches Geld mit DLC machen.“