Nachdem die Nachricht über die Schließung von Megaupload und der Festnahme der Betreiber für Schlagzeilen sorgten, reagierten andere Filehoster mit Änderungen an ihren Diensten. Der Anbieter Filesonic stellte dabei gleich sein komplettes Konzept um.

Auch auf Filesonic ließen sich bislang Dateien hochladen, um sie anschließend im Internet zu verbreiten. Wie schon bei Megaupload handelte es sich dabei verstärkt um urheberrechtlich geschützte Werke.

Seit gestern ist es jedoch nicht mehr möglich, die Dateien von anderen Nutzern herunterzuladen. Stattdessen versteht sich der Dienst nun als persönlicher Cloud-Speicher, man kann also nur noch seine eigenen hochgeladenen Dateien auch wieder herunterladen.

Uploaded.to reagierte auf andere Weise und sperrt seither den Dienst für Nutzer aus den Vereinigten Staaten. Die Webseite Fileserve hingegen entfernte das Partner-Programm, mit dem Uploader Geld verdienen konnten.

Bei Rapidshare, einem der ersten und größten Filehoster, sieht man die Situation hingegen gelassen, wie aus einem Interview mit Netzwoche.ch hervorgeht. Man unterscheide sich in vielen wesentlichen Punkten von Megaupload, erklärt die Geschäftsführerin. So verschleiere man beispielsweise nicht den Firmensitz oder ähnliche Informationen.

Größter Unterschied zu den oben genannten Diensten dürfte jedoch sein, dass Uploader bei Rapidshare kein Geld verdienen können.

*Update*

Fileserve folgt nun ebenfalls dem Beispiel von Filesonic und verbietet den Download von fremden Dateien