James Christopher Stitt hat keine schöne Zukunft vor sich. Entweder wird der 22-Jährige hingerichtet oder er kommt lebenslänglich hinter Gitter. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass James zwei Mitbewohner tötete. Unmittelbar vorher, so gibt der junge Mann jetzt an, habe er Grand Theft Auto gespielt.

Ein psychologisches Gutachten bescheinigt: "Er ging hinein und tötete George und Jenna in einem Zustand, als wäre er eine Maschine, ohne Kontrolle über sein Tun."

Allerdings glaubt selbst die untersuchende Psychologin Dr. Moira Artigues nicht, dass eine direkte Verbindung zwischen dem Videospiel und den Morden besteht. Stitt lebte zeitweise in einer Fantasiewelt, gibt die Expertin an und sie sei sich nicht einmal sicher, ob die von ihm geschilderte Version der Morde der Wahrheit entspreche.

Eine zweite, komplett andere Geschichte vom Verlauf der Tat erzählte Stitt seiner Freundin. In dieser Version ist von Grand Theft Auto keine Rede. Fest steht vor allem, dass der junge Mann eine ausgesprochen schwierige Kindheit hatte.