Nachdem sich Dead Space 2 wegen eines Appellationsverfahren des Bayerischen Sozialministerium einer erneuten Prüfung stellen musste und letztendlich doch noch in Deutschland erscheinen wird, stellt Bayern nun die USK in Frage. Das geht aus einem Bericht von Chip Online hervor, wo die CSU-Politikerin Christine Haderthauer zu Wort kommt.

Aktuelles - Nach 'Dead Space 2'-Entscheidung: Bayern stellt USK in Frage

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Bayern würde Dead Space 2 am liebsten auf den Mond schießen.
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Seit 2003 ist es so, dass ein von der USK einmal eingestuftes Spiel nicht mehr von der BPjM indiziert werden kann. Und genau damit hat die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen offenbar ein Problem.

"Durch die jetzige Entscheidung ist keine Abstimmung der USK mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mehr möglich, obwohl im bisherigen Verfahren eine Reihe fachkundiger Gutachter das Spiel als indizierungswürdig bewertet hatten und im Jugendschutzgesetz für Zweifelsfälle eine enge Abstimmung vorgesehen ist", sagte Christine Haderthauer gegenüber Chip Online.

Weiter erklärte sie: "Bayern wird sich deshalb auf Bundesebene für Verbesserungen im Bereich des USK-Verfahrens einsetzen, damit künftig eine Prüfung durch die Bundesprüfstelle auch dann möglich ist, wenn vorher schon eine Alterskennzeichnung durch die USK erfolgt ist."