Seit Jahren herrscht ein Grabenkrieg, zwischen Musikern und Musikindustrie. Die Künstler werden mit niedrigsten Beteiligungen abgespeist und mit Knebelverträgen bis ins Privatleben hinein gelenkt. Kein Wunder, dass Hybridprodukte wie Guitar Hero einen großen Reiz auf die modernen Barden ausüben, denn die Spieleindustrie scheint den Wert eines Musikers auch finanziel zu würdigen.

"Kooperationen mit der Videospielbranche können für Künstler um einiges lukrativer sein als alles, was man in dieser Hinsicht in der Musikbranche erreichen kann", zitiert das Wall Street Journal Irving Azoff von der für Aerosmith zuständigen Managementfirma Front Line Management.

Die Musiker bekommen bereits vorab ein beträchtliches Sümmchen und werden zudem am Umsatz beteiligt. Ganz nebenbei kurbeln Spiele wie Guitar Hero Aerosmith ganz nebenbei auch die regulären Verkäufe an.

Fragt sich nur, wann die Plattenbosse den lukrativen Deals ein Ende bereiten, indem sie versuchen, derartige Ausflüge ihrer Schäfchen in die Welt des Spiels vertraglich zu unterbinden.