Peter Molyneux sprach mit Kotaku über Electronic Arts sowie Bullfrog und mit Siliconera über Nintendo. Für beide Unternehmen findet er lobende Worte, übt aber teilweise auch ein wenig Kritik.

Laut Molyneux ist EA gar kein "böses Imperium", wie es von vielen Spielern gerne dargestellt wird. Schließlich habe der Publisher viel für die Industrie getan. Sobald ein Konzern andere Firmen übernehme, dann würden sich nun einmal die Dinge ändern.

Der Fable-Schöpfer kann ein Liedchen davon singen, denn dessen Studio Bullfrog Productions wurde 1995 von Electronic Arts gekauft. Molyneux zufolge wollte EA damals alles "schöner" machen. Sie ließen das Team in ein besseres Büro ziehen, in dessen Gänge man sich nicht mehr mit Spielzeugpistolen abschießen konnte. Man hatte dann auch eine Personalabteilung und im Grunde ging es etwas professioneller zu, was Bullfrog letztendlich veränderte.

"When any company is acquired, it's gonna change the company. Sometimes, that change can possibly make the company better. Lots of times it can make it worse", wird er zitiert.

Was Nintendo betrifft, so konnten sie mit der Wii eine neue Spielerschaft gewinnen, worauf auch die Wii U abziele, jedoch ebenso die alten Hasen erreichen möchte. Und diesbezüglich sei Nintendo etwas von seinem Weg abgekommen.

Dennoch würden hinter dem Unternehmen sehr schlaue Leute sitzen, und man solle Nintendo niemals unterschätzen. Zudem kann er sich gut vorstellen, dass Nintendo nur eine Hardware davon entfernt sei aufzuzeigen, wie die Zukunft der Videospiele aussehen sollte.

Nichts geändert hat er an seiner Meinung, dass die Wii U klobig und schwerfällig ist. Sie sei nicht gerade sexy.