Sony und Panasonic entwickeln einer Pressemitteilung zufolge gemeinsam einen Nachfolger zur Blu-ray. Und der soll im Vergleich zu einer normalen Blu-ray deutlich mehr Daten fassen können, was später unter anderem den speicherhungrigen ultrahochauflösenden Filmen zugute kommen sollte.

Aktuelles - Mindestens 300 GB: Sony und Panasonic arbeiten an Blu-ray-Nachfolger

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Die Blu-ray hat noch lange nicht ausgedient.
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Mindestens 300 GB soll eine solche Disc fassen können - aktuell werden Blu-rays mit bis zu 100 GB angeboten. Allzu lange hinausschieben wollen beide Unternehmen das neue Format offenbar nicht, bereits 2015 soll die Entwicklung abgeschlossen sein.

Bevor das neue Speichermedium aber dem Massenmarkt zugänglich gemacht werden soll, will man dieses erst im professionellen Bereich zur Langzeitarchivierung einsetzen.

Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, so sehen beide Firmen nach wie vor Potential in den optischen Medien. Details wie Wellenlänge der Laser und Schichten der Datenträger sind bislang noch nicht bekannt. Die Details zu den Spezifikationen sollen noch ausgearbeitet und später bekannt gegeben werden.

2008 präsentierte Pioneer Corporation eine Studie, laut der man Blu-rays mit 500 GB Volumen herstellen könne. Das allerdings nur unter Laborbedingungen und mit 20 Schichten bzw. Layer. Damals hieß es, dass man eine Markteinführung für 2010 bis 2012 vorsieht. Wie man heute weiß, wurde dies nie realisiert. Viel wichtiger war aber, dass die Machbarkeit einer optischen Disk mit 20 Layer nachgewiesen wurde.