Es ist eine Rekordsumme: 8,5 Milliarden US-Dollar investiert Microsoft in die kostenlose VoIP-Software Skype und übernimmt somit das gesamte Unternehmen.

Laut Steve Ballmer möchte man die Zukunft der Echtzeit-Kommunikation schaffen, damit jeder mit seiner Familie, Freunden, Kunden und Kollegen in aller Welt in Verbindung bleiben kann.

Dabei denkt Microsoft natürlich auch an den Heimkonsolenbereich. Skype soll in Zukunft die Xbox 360 sowie die Bewegungssteuerung Kinect unterstützen, wobei die Skype-Nutzer sich dann im Gegenzug auch mit Xbox Live verbinden können.

Dennoch soll das nicht bedeuten, dass Skype künftig nur noch auf Microsoft-Plattformen zu finden ist. Zum Beispiel wird Skype auch weiterhin auf der PSP oder dem iPhone laufen. Dafür zuständig wird die Microsoft Skype Division sein, die Skype für Plattformen abdecken soll, welche nicht von Microsoft sind.