Seitdem die jüngsten Ergebnisse einer Studie von Nielsen Research zum Medienkonsum vorliegen, ist die Branche in Aufruhr. Das Fernsehen verliert demnach stetig an Bedeutung und wird von den digitalen Freizeitbeschäftigungen bedrängt. Im kommenden Jahr werde das Internet am Fernsehen vorbeiziehen, prognostiziert jetzt auch Softwareriese Microsoft.

Nicht nur die zahlreichen Community-Angebote lockten die User von der Flimmerkiste an den Rechner, sondern auch die Nachrichten- und Informationsdienste. Die News-Portale im Internet feiern gerade den vergangenen März als erfolgreichsten Monat ihrer Geschichte. Und die Tendenz ist weiterhin rasant steigend.

Dabei nimmt der TV-Zugriff mit rund 11,5 Stunden pro Woche nicht einmal ab. Allerdings stieg die Web-Nutzung von durchschnittlichen 8,9 Stunden im Vorjahr stetig an und klettere bereits in diesem Jahr auf 11,2 Stunden - im kommenden Jahr rechnet man mit einer Durchschnittsnutzung von mindestens 14 Stunden.