Momentan ist Wedbush-Analyst Michael Pachter wieder in aller Munde. Der Grund: Mal wieder seine Aussagen bezüglich der Gaming-Industrie. Doch waren es denn seine?

Aktuelles - Michael Pachter klärt auf: Dailystar hat ihn falsch zitiert

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Wurde Michael Pachter Opfer eines Klatschblattes?
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Abertausende Gamer weltweit regen sich momentan über Wedbush-Analyst Michael Pachters Aussagen bezüglich PC-Gamer auf, die "Rassisten" sein sollen. Für Pachter eine vermeintlich typische Aussage, die darauf abzielt, zu provozieren, möchte man meinen, denn er ist nicht gerade bekannt dafür, mit seiner Meinung hinterm Berg zu halten. Kein Wunder also, dass niemand die Aussagen bezweifelte, obwohl sie von einem der übelsten Klatschblätter Englands stammen: der DailyStar. Nun klärte Pachter auf:

"Ich habe in meinem Leben noch nie das Wort 'twit' verwendet"

Zum leichteren Verständnis nun jeweils das "falsche" Zitat der DailyStar gefolgt von Pachters Klarstellung:

  • DailyStar: "Ich denke, PC-Gamer sind wie Rassisten, sie mögen nur ihresgleichen und sie haben kein Interesse daran, sich umzusehen und mit anderen Rassen zu vermischen." - Pachter: "Ich habe mit größter Wahrscheinlichkeit gesagt, dass die PS4 Pro keine PC-Gamer ansprechen wird, da die GPU nicht den typischen PC-Gaming-Spezifikationen entspricht. Und ich bin mir sicher, dass ich gesagt habe, dass PC-Gamer engstirnig sind. Als ich daraufhin gedrängt wurde, 'engstirnig' zu erklären, habe ich fortgeführt, dass es 'wie eine Religion, Rasse oder Politik ist; PC-Gamer tendieren dazu, unter Leuten zu verkehren, die ähnlich denken'. Wahrscheinlich habe ich sogar 'wie Rassisten' gesagt, als man mich darum bat, es genauer zu erklären, aber das war offensichtlich ein Scherz, wenn auch unpassend."
  • DailyStar: "PC-Gamer sind wie arrogante Schwachköpfe, die davon überzeugt sind, dass das, was sie tun, besser ist als alles, was andere tun können." - Pachter: "In einer Sache bin ich mir ganz sicher: Ich habe in meinem Leben nie das Wort 'twit' (Schwachkopf) verwendet. Der Reporter, der meiner Meinung nach ein Brite war, hat da wahrscheinlich etwas falsch verstanden. Ich bin mir sicher, dass ich gesagt habe, dass PC-Gamer arrogant sind, so arrogant wie PS-Fanboys und Xbots es nun mal auch sind."

Fragwürdiges Klatschblatt

Das Interview führte ein Reporter der DailyStar mit Pachter im Rahmen des PlayStation-Events in New York zur Enthüllung der PS4 Pro. Dabei soll nie der Name DailyStar gefallen sein. Und so wie Pachter es erklärt, klingt das "Interview" wie zwischen Tür und Angel erfasst.

Die DailyStar selbst hatte in der Vergangenheit einige Fake-Meldungen verbreitet und musste sich aufgrund derer auch schon vor Gericht verantworten. Eine der bekanntesten unter ihnen war eine Story von Jerry Lawton, der 2010 behauptete, Rockstar Games plane ein Grand Theft Auto rund um den Amoklauf von Raoul Moat, der innerhalb von zwei Tagen drei Menschen tötete und schließlich von der Polizei gestellt und erschossen wurde. DailyStar musste kurz darauf eine Entschuldigung veröffentlichen und eine beträchtliche Summe an Rockstar Games zahlen.

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