In einer aktuellen Studie des US-Marktforschungsinstitutes NPD Group geht es um Core-Gaming im Jahre 2014.

Demnach würde es in den USA satte 34 Millionen Core-Gamer (aktuell 313,9 Mio. Einwohner) geben. Core-Gamer sind laut der Studie aber nicht jene, die nur Core-Games konsumieren, denn stattdessen fallen jene Leute darunter, die mindestens fünf Stunden in der Woche an dem PC oder der Konsole Spiele spielen. Im Durchschnitt würden sie 22 Stunden in der Woche mit dem Zocken verbringen.

Wie NPD-Analyst Loam Callahan erklärt, seien Core-Gamer das Rückrat der Branche. Keine andere Zielgruppe würde so häufig Spiele konsumieren und keine andere würde so viel Geld dafür ausgeben. Mit der neuen Konsolen-Generation (Xbox One, PS4) geht man davon aus, dass die Core-Gamer noch mehr Zeit mit dem Spielen verbringen.

74 Prozent der Core-Gamer greifen übrigens lieber zum Datenträger, statt zu Downloads - sollte denn der Preis beider Versionen identisch sein. Dennoch ist der Trend zu erkennen, dass digitale Spiele immer mehr gekauft werden. Im Vorjahr noch tendierten 21 Prozent zum Download-Kauf, jetzt sind es immerhin schon 26 Prozent.

Ansonsten nutzen 70 Prozent Multiplayer-Titel und Zweidrittel Mobile-Games. Vermutlich dürften die meisten "Core-Gamer" dem Mobile-Bereich angehören, wenn die Studie nur nach Spielzeit geht.