Der 21-Jährige Trent Hapuku aus Hastings wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Er hatte seinen fünf Monate alten Sohn auf der Schulter liegen, während er PlayStation spielte. Der Säugling starb währenddessen an inneren Blutungen.

Die Mutter des Kindes ließ ihren Partner mit dem Kind allein, um zu ihrer Hauptwohnung zu fahren, wo sie sich den zweijährigen Bruder des Säuglings kümmern wollte, der ein Bad benötigte.

Der Angeklagte wurde dann mit dem Baby allein gelassen, fütterte es, gab ihm zu trinken (wobei er allerdings nicht die normale Menge trank), ließ ihn ein Bäuerchen machen und legte den schläfrigen Säugling in den Laufstall.

Etwa eine Viertelstunde später kehrte die Mutter zurück und das Baby schien soweit wohlauf zu sein. Sie kehrte also für etwa 45 Minuten zu ihrer Wohnung zurück, um sich weiter um ihren anderen Sohn zu kümmern und zu Abend zu essen.

Auf irgendeine Art und Weise (vermutlich hat er das Kind zu stark an die Schulter gedrückt) verursachte Hapuku bei dem Säugling eine kritische, mit stumpfer Gewalt ausgeführte Verletzung der Leber und verursachte vier Rippenbrüche. Die Verletzung wurde vermutlich dadurch verursacht, dass die Leber an die Wirbelsäule des Säuglings gequetscht wurde.

Das Kind muss Schmerzen gelitten und sich über Hapuku‘s Schulter erbrochen haben, während es gehalten wurde. Es ist naheliegend, dass das Kind weiterhin an inneren Blutungen litt. Der Blutverlust war so groß, dass es blass im Gesicht wurde und auf Grund des eintretenden Schocks das Bewusstsein verlor.

Als die Mutter zurückehrte, fand sie ihren Partner mit dem Säugling auf der Schulter vor, während er versuchte ein PlayStation-Spiel zu spielen. Sie bemerkte das blasse Gesicht des Kindes und entschied, es sofort ins nächstgelegene Krankenhaus zu bringen. Dort stellte man fest, dass das Kind nicht mehr atmete. Es war unmöglich, den Säugling wiederzubeleben.

Der Vater des Kindes gab zu, dass er die Schuld dafür bekommen würde, immerhin war er der Einzige, der mit dem Kind im betreffenden Zeitraum zusammen war. Er konnte aber auch nicht sagen, wie es zu den Verletzungen gekommen sein konnte.

Aus dem Bericht der Pathologie geht hervor, dass das Kind außerdem an bereits in Heilung befindlichen Rippenbrüchen litt, die bereits 1-2 Wochen alt waren. Die Verletzungen wurden vermutlich durch Quetschungen von vorn nach hinten verursacht. Es ist also naheliegend, dass der junge Vater den Säugling bei spannendem Spiel zur stark gedrückt hat.