Dass der Gebrauchthandel von Spielen den Entwicklern und Publishern ein Dorn im Auge ist, dürfte keine Neuigkeit mehr sein. Selbst Lionhead (Fable) steht dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber und geht sogar noch einen Schritt weiter. Laut Lionheads Mike West sei der Gebrauchthandel schlimmer als Raubkopien.

Aktuelles - Lionhead: Gebrauchtmarkt schlimmer als Raubkopien

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Könnte Fable 4 mit einer Art Onlinepass ausgestattet sein?
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Zumindest von der finanziellen Seite her. Gegen Raubkopien könne man nichts weiter unternehmen, da jede Art eines Kopierschutzes früher oder später geknackt wird. Die Situation sei frustrierend, zumal einige Spieler nicht der Meinung sind, Spiele würde es wert sein, gekauft zu werden. Sie würden auch dafür sorgen, dass in Zukunft weniger Spiele erscheinen.

Das größte Problem wird aber in dem Verkauf von Gebrauchtspielen gesehen. Auf lange Sicht würde das die Studios mehr kosten als Piraterie. Die Entwicklungskosten von Fable 3 wurden laut Lionhead bereits wieder eingespielt. Der Umsatz, der durch die PC-Version hereingeholt wird, sei nur ein Bonus.

Ob Lionhead bzw. Microsoft in Zukunft ähnliche Wege wie EA und THQ gehen? Beide nutzen einen Onlinepass, mit dem sie am Gebrauchtmarkt mitverdienen wollen.