Wikileaks ist in aller Munde. Zwar gibt es schon länger Internetseiten, die geheime Dokumente veröffentlichen, wie z. B. Cryptome.org - aber Julian Assange hat es geschafft, sich selbst so weit in den Mittelpunkt zu stellen, dass er und Wikileaks global am meisten rezipiert werden.

Nun ist der Wikileaks-Hype in die Spielekultur vorgedrungen. Aus Assanges Essay „Conspiracy as Governance“ hat die Spieleschmiede Mollenindustria, die sich selbst als Team aus Künstlern, Designern und Programmieren versteht, welche spielerisch Gesellschaftskritik üben wollen, nun ein Browsergame gemacht.

Dabei geht es darum, die politischen Eliten der Welt mit einer Linie zu vernetzen. Sobald eine der Eliten beginnt, Informationen zu veröffentlichen, müssen alle Verbindungslinien getrennt werden, damit das Verschwörungsnetzwerk aufrecht erhalten werden kann.

Möglicherweise könnte man die Idee noch besser umsetzen. Es ist auf jeden Fall wert, einen Blick zu riskieren und kurz darüber nachzudenken.