Man hört selten gute Neuigkeiten, wenn es um Korea und den Videospielekonsum seiner Bevölkerung geht. Koreanische Politiker wollen die Zeit regulieren, in denen in Internetcafés online gezockt werden kann, die Anzahl der Süchtigen nimmt mehr und mehr zu. Und kürzlich kam es dann auch noch zu einem Todesfall nach intensivem Spielekonsum.

Nachdem ein koreanischer Student über 12 Stunden intensiv in einem Internetcafé gezockt hatte, brach er schlicht vor dem Computer zusammen. Nach einem Bericht der Korea Times, begann er seine Session gegen zwei Uhr morgens, zockte bis 10:30 Uhr durch. Dann machte er eine kurze Pause, um nach Hause zu gehen und etwas zu essen, kehrte dann aber auch wieder zum Internetcafé zurück. Wenig später brach er zusammen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort konnte allerdings nur noch sein Tod festgestellt werden.

Hier einen direkten Zusammenhang zwischen intensivem Spielen und dem Tod des jungen Studenten herzustellen, ist sicherlich falsch. Videospiele bedeuten ohne Zweifel Stress durch Daueraufmerksamkeit. Allerdings sind allein zwölf Stunden derartigen Stresses nicht ausreichend, um direkt zum Tod zu führen. Die genauen Untersuchungsergebnisse bezüglich der Todesursache liegen allerdings noch nicht vor.

Woran der Vorfall aber erinnert, ist, dass man durchaus öfter und länger Pausen beim Spielen einlegen sollte.