In England versuchen Kinder im Auftrag der Polizeibehörden Spiele zu kaufen, welche eindeutig nicht für ihr Alter freigegeben sind. Erfolgreicher Kauf des Kindes = Klage.

Sicher brauchen sie das garnicht so intensiv zu machen, denn die psychologische Wirkung, allein das Wissen der Händler über diese neue Verfahrensweise, wird sie fortan sehr viel Vorsicht mit den Kunden walten lassen.

Angeblich hat die Aktion nichts zu tun mit der jüngsten Verbannung des Spieles "Manhunt" aus den Regalen. In Deutschland wurde es unlängst verboten und teilweise beschlagnahmt. Die Menschenjagd soll Vorbild gewesen sein für den Mord eines 17-jährigen Engländers an seinem 14-jährigen Spielkameraden. Ein direkter Zusammenhang ergab sich aber im Laufe des Prozesses dann nicht.

Das sollte so in Ordnung gehen und nicht schwerlich umzusetzen sein. Kinder dürfen keinen Alkohol kaufen, Kinder dürfen nicht in jeden Kinofilm (und manches andere). Dazu gibt es eben auch Spiele mit Altersbeschränkung. Das steht dann auf dem Karton und sollte zu handhaben sein.

Wenn sich ein Kind von außerordentlich gewalttätigen Spielen magisch angezogen fühlt, wird es sie dennoch erlangen. Und liegt das Problem dann in den Games begründet? Wie auch immer. Die Diskussion kann schnell zu Überdruss führen.

Bleiben wir dabei: Altersbeschränkung ist Altersbeschränkung und die Einhaltung klarer Regeln im klaren Rahmen kann keine echte Schwierigkeit darstellen.