Der deutsche Publisher Koch Media äußerte sich heute zu den Vorwürfen des holländischen Publishers Playlogic. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass Playlogic (Fairytale Fights) Insolvenz anmeldete und Koch Media die Mitschuld an der finanziellen Situation gibt. Wie es heißt, sollen noch 1,7 Millionen Euro ausstehen, die Koch Media an Playlogic zahlen müsste.

Aktuelles - Koch Media wehrt Vorwürfe des insolventen Playlogic ab

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Koch-Geschäftsführer Klemens Kundratitz
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Dr. Klemens Kundratitz, der Geschäftsführer von Koch Media, wehrt aber die von Playlogic erhobenen Vorwürfe ab. Auch bestreitet er die Aussage, dass Playlogic gegen Koch Media Klage erhoben habe.

"Wie wir in den vergangenen Tagen aus den Medien entnommen haben, hat der Publisher Playlogic in den Niederlanden Insolvenz angemeldet", sagt Koch-Geschäftsführer Dr. Klemens Kundratitz in einer Stellungnahme. "Im Zusammenhang haben wir mit Verwunderung festgestellt, dass Playlogic als Hauptursache eine Summe von 1,7 Millionen Euro nennt, die die Koch Media dem Unternehmen angeblich schulde - und dass Playlogic deswegen Klage gegen Koch Media eingereicht habe."

"Wir möchten dazu Folgendes klarstellen: Koch Media und Playlogic haben im Juni 2009 einen pan-europäischen Distributionsvertrag für einige Playlogic-Titel geschlossen. Wir weisen allerdings jegliche Vorwürfe entschieden zurück, wonach es derzeit angeblich fällige Forderungen gibt. Anders, als in den verschiedenen Berichten behauptet, hat Playlogic auch keine Klage gegen Koch Media eingereicht. Wir betonen hiermit insgesamt, dass die anscheinend von Playlogic getätigten Aussagen in Bezug auf Koch Media jeder Grundlage entbehren.", so Kundratitz weiter.