Wunder passieren immer wieder, vor allem zu Weihnachten. Normalerweise hört man von der Kirche nur Negatives über Videospiele, doch Oberkirchenrat Markus Bräuer von der Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) schrieb in einer aktuellen Pressemitteilung, dass Computerspiele und allgemein auch digitales Spielzeug kein Teufelszeug darstellen.

Stattdessen ruft die Kirche dazu auf: "Spielen Sie selbst, und spielen Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln! Auch wenn Sie wahrscheinlich dauernd verlieren werden, es macht Spaß. Sie werden ganz neue Zugänge zu Ihren Kindern oder Enkeln finden. Und diese werden über jeden Punkt, den Sie problematisch finden, gern mit Ihnen diskutieren. Beim Spielen können Sie Kriterien vermitteln, wenn in den Spielen beispielsweise Menschen getötet werden, Gewalt nur aus der Sicht der Täter dargestellt oder ein Frauenbild vermittelt wird, das würdelos ist. Kinder brauchen Kriterien. Und sie brauchen Eltern, die diese weitergeben.“

Markus Bräuer warnt davor, Computerspiele pauschal abzulehnen und zu verurteilen. Viele Spiele üben laut seiner Aussage nicht nur große Faszination aus und steigern das Reaktionsvermögen, sondern vermittelten auch vielfältige Kenntnisse und Informationen. Das Prüfsiegel der USK soll den Eltern zeigen, für welche Altersgruppe das jeweilige Spiel geeignet ist.