Nachdem Foxconn die Berichte über Kinderarbeit in einer chinesischen Fabrik bestätigte, leitete Nintendo nun Untersuchungen ein. Man stehe in Kontakt mit Foxconn und nehme die Verantwortung als globales Unternehmen sehr ernst, und man setze sich für ethisch vertretbare Arbeitsbedingungen ein.

Aktuelles - Kinderarbeit bei Foxconn - Nintendo leitet Untersuchungen ein

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Nintendo lässt bei Foxconn derzeit die Wii U bauen.
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Sollte sich laut Nintendo herausstellen, dass Foxconn bzw. einer der Partner gegen diese Richtlinien verstößt, dann würde man diese dazu auffordern, ihre Praktiken an die Richtlinien von Nintendo anzupassen.

In einer Stellungnahme von Foxconn hieß es, dass Praktikanten im Alter von 14 bis 16 Jahren rund drei Wochen arbeiteten. Das verstoße nicht nur gegen das chinesische Arbeitsrecht, sondern auch gegen Foxconns Richtlinien. Daher wurden die Praktikanten angeblich sofort zu ihren Schulen zurückgeschickt - das Alter wurde anfangs nicht kontrolliert.

Laut mehreren Berichten wurden die Schüler von ihren Schulen zur Arbeit gezwungen, wodurch sie "Bonuspunkte" sammeln konnten. Auch der Ausschluss von der Schule soll ihnen angedroht worden sein.

Nintendo lässt bei Foxconn unter anderem die kommende Wii U produzieren. Foxconn kommt nie so richtig aus den Schlagzeiten, zuletzt sorgte etwa ein größerer Tumult für Aufsehen. Vor allem aber durch Selbstmorde oder deren Androhung macht Foxconn häufig unfreiwillig auf sich aufmerksam.