2012 war das Jahr der Crowdfunding-Plattform Kickstarter, die erst so richtig mit dem Projekt von Tim Schafer in Fahrt kam. Seitdem werden nahezu täglich Spieleprojekte eingestellt, darunter auch von professionellen Entwicklern, altbekannten Veteranen und natürlich längst verschollen geglaubte Franchises.

Das Unternehmen veröffentlichte jetzt einige Zahlen aus dem letzten Jahr, wonach genau 2.241.475 Personen insgesamt 319.786.629 US-Dollar zugesagt haben. Eingesammelt wurden am Ende davon 274.391.721 Dollar, was eine Steigerung von 238 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Pro Minute wurden 606,76 Dollar investiert, 18.109 Projekte blickten einer erfolgreichen Finanzierung entgegen und aus 177 Ländern kamen die Investoren. Aber nicht im Spielebereich gab es die meisten Projekte, sondern in der Musik mit 5.067 Stück. Immerhin liegen die Spiele dann zumindest doch beim Geld vorn: 83 Millionen Dollar wurden zugesagt - mehr als in jeder anderen Kategorie. Insgesamt 2.796 Spiele-Projekte wurden online gestellt, wovon 911 erfolgreich finanziert wurden.

Vergleichsweise nicht gerade viele Projekte konnten mehr als 1 Million Dollar einsammeln, insgesamt sind es gerade einmal 17 Stück. Von den über 2,2 Millionen Personen, die die Projekte mit ihrem Geld unterstützten, unterstützten 570.672 mindestens zwei Projekte. Zehn oder mehr wurden von 50.047 Leuten unterstützt, wobei es 452 Investoren gab, die in 100 oder mehr Projekten investierten.

10 Prozent der Filme auf dem Sundance Film Festival wurden via Kickstarter finanziert und Incident in New Baghdad ist der inzwischen zweite bei Kickstarter finanzierte Film, der mit einem Oscar nominiert wurde. Nicht weniger interessant: Chattanooga bekam durch Crowdfunding als erste US-Stadt ihre eigene Schriftart. Das und vieles mehr könnt ihr unter dem Quellenlink nachlesen.