Gearbox Software, die Macher von Borderlands, wollen die Collector's Edition des kürzlich vom Index gestrichenen Shooter Bulletstorm über den Key-Seller G2A verkaufen. Doch nach zahlreichen Protesten durch Spieler und Gaming-Persönlichkeiten rudern die Entwickler nun zurück. Der Verkauf soll erst starten, wenn G2A einige Auflagen erfüllt.

Aktuelles - Key-Seller G2A soll massive Änderungen durchführen

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Bulletstorm ist das Zentrum der Diskussionen zwischen Gearbox und G2A.
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G2A wird von vielen beschuldigt, blind illegale Drittverkäufer zuzulassen. Diese verkaufen Keys von Spielen, die sie über gestohlene Kreditkarten erworben haben. Die meisten Gamer haben G2A und die Collector's Edition nach der Ankündigung von Gearbox boykottiert. Doch der Entwickler fordert nun einige Anpassungen des Geschäftsmodells. So soll der Käufer kostenlos in Genuss des 30tägigen Schutzes nach einem Kauf kommen. Bislang war dieser kostenpflichtig. Zudem sollen Entwickler in der Lage sein, illegale Keys zu melden und entsprechende Verkäufer zu markieren. Das neue Modell könnte die grundlegenden Modelle von G2A permanent über den Haufen werfen.

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Ende der Beziehungen?

Für die Änderungen hat G2A mindestens einen Monat Zeit. Für die Umstellung des Verkaufssystems sogar deutlich länger. Sollte den Forderungen nicht nachgegangen werden, wird die Geschäftsbeziehung zwischen Gearbox und G2A wohl eingestellt. Ob dies den Key-Seller allerdings finanziell juckt, ist eine ganz andere Frage. Eine Reaktion von G2A sollte ziemlich schnell zu sehen sein. Immerhin soll der Verkauf von Bulletstorm bereits heute über die Plattform anlaufen.