Das massenweise, mehr oder minder gute, Onlinegames den Markt förmlich überfluten ist ein offenes Geheimnis, wie jetzt aber bekannt wurde ist die Nachfrage an solchen Titel bei weiten höher als zunächst angenommen. Demnach spielen mehr als zwölf Millionen Deutsche Onlinespiele.

Aktuelles - Jeder siebte Deutsche spielt Onlinegames

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Onlinetitel wie World of Warcraft sind beliebter denn je
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Etwas genauer: 12,4 Millionen. Auf diese Zahl kam eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), im Auftrag des BIU (Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware). Besonders bevorzugt: Browsergames. Rund 10 Millionen Fans spielen ohne etwas installieren zu müssen; Praktisch.

Weitere sechs Millionen nutzen laut dieser Statistik eine DVD oder einen Client-Download um ihre Onlinespiele zu installieren. Tendenz sinkend: Waren es 2008 noch 222 Millionen Euro Umsatz, nahm man 2009 "nur" noch 204 Millionen ein.

Und trotz der, für Entwickler, freudigen Zahlen, lässt sich mit dem Phänomen Onlinegames schwierig Geld verdienen. Gerade einmal 500.000 Spieler ließen sich 2008 zu einem Browser-Game-Abo hinreissen: Der Umsatz sank folglich um 7,4 Prozent auf 46,6 Millionen Euro.

Der Rückgang macht dabei vor keinem Titel halt; Selbst client-basierte Abo-Games wie dauerbrenner World of Warcraft verzeichnen leichte einbüßen. 2008 freute man sich bei Blizzard noch über 910.000 deutsche Abo-Nutzer, 2009 waren es dann lediglich noch 770.000! Darauf folgend fiel der Umsatz, welcher mit den Abonnements erzielt wurde, um 16,7 Prozent auf 105 Millionen Euro.

Aber einige Bereiche erleben gleichermaßen einen Aufschwung: So stiegen die Umsätze mit virtuellen Gütern um 11,1 Prozent auf 1,1 Millionen Euro. Um der Studie Glaubwürdigkeit zu verleihen wurden im Zeitraum von 2008 bis 2010 jeweils 25.000 Bürger befragt.