Je mehr Shooter, desto mehr Amokläufe? Je höher die Bildung, desto mehr wird gespielt? Irgendwo muss da doch eine Falschaussage drin stecken. Zumindest bei Letzterem nicht, wie der Branchenverband Bitkom meldet.
Und nur jeder zehnte Spieler läuft mit Controllern um den Hals herum.Im Rahmen der morgen startenden Games Convention Online, veröffentlichte Bitkom die Ergebnisse einer Umfrage, die an knapp 1000 über-14-jährige Schüler durchgeführt wurde. Demnach führt ein höheres Bildungsniveau dazu, dass häufiger zum Gamepad gegriffen wird. Fast jeder dritte Abiturient spielt am PC, der Konsole oder mit dem Handy. Vergleicht man die Zahlen mit den Hauptschülern, so spielt nur jeder fünfte Schüler Spiele.
Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland und Vizepräsident bei Bitkom, ist sich sicher: "Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen." Insgesamt 21 Millionen Menschen in Deutschland sollen Computer- und Videospiele spielen. Darunter fallen die 14- bis 29-Jährigen, die mit 70 Prozent am stärksten vertreten sind. Der PC steht unter den Befragten noch immer ganz weit oben auf der Liste. Während ihn 23 Prozent als ihr beliebtestes Spielgerät betiteln, liegen die Konsolen nur bei 10 Prozent der Befragten vorn.
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Kommentare 21
Ich bin auch Hauptschüler und hab aufgrund meiner Dyskalkulie es nie über den Quali hinaus geschafft (anbei geht hier noch besonderen Dank an das deutsche Schulsystem).
Deswegen würde ich mich aber trotzdem als überdurchschnittlich gebildet sehen. Manchmal wird mir bei so Sachen wie dem Allgemeinwissen etc. sogar richtig schlecht, wenn ich mich mit Hochschulabsolventen unterhalte.
Zumal man 90% der in der Schule gelernten Sachen doch eh wieder verdrängt und sich seine Lebenserfahrung und sein Wissensschatz üblicherweise auf eigene Faust suchen muss.
Ich mach grad meinen Bachelor in Informatik in Luzern, hab also Matura, aber das Fach Latein hab ich noch nirgends auf nem stundenplan gesehen, weder als Haupt noch als neben fach.
Matura war jetzt aber auch ned soooo schwer, also bausch dich hier ned auf :P.
Intelligenz hat nicht viel mit Spielen zu tun, der "Abiturient" zockt eben während der "Hauptschüler" vielleicht lieber fussball spielt.
Mal abgesehen davon das solche schulabschlüsse so gut wie nix über die Intelligenz aussagen. Ich habe Wirtschaftsproffesoren kennengelernt die keine Orange schälen konnten und Hausmeister die auch problemlos als informatiker durchgegangen währen.
Jetzt mal im ernst. Fällt euch "intelligenzbolzen" vieleich noch n anderer grund ein warum menschen mit einem tiefen bildungsniveau weniger spielen? Nein? Wie wärs mit zu wenig kohle in der familie um sich n zocker pc leisten zu können?
Auch aktivitäten ausserhalb der vier wände kommen in frage. z.b. leute vermöbeln, autos knacken, schlechten hiphop texten. Es soll auch leute geben die müssen nach der schule arbeiten. An euch abi flach... abi typen, es gibt prüfungen die deutlich schwieriger sind als n abi. Matura in der schweiz zum beispiel. vorallem mit bio-chemie im hauptfach, latein und wirtschaft im neben fach. daraus kann man schliessen, dass diese spiele doch nicht sooooo wahnsinnig schwierig sein können wie hier im allg. behauptet resp. ihr seid net so intelligent wie ihr immer geglaubt habt.
Es liegt wohl eher an der höheren konzentration von flachpfeifen und kellerkindern in abi-schulen (wie nennt man die dinger eigentlich?) und universitäten, so wie das alex schon richtig bemerkt hat.
also mal die nase bissel aus dem wind nehmen und realistischere gründe suchen.
grüsse
stud. vwl (HSG) (für die, die glauben ich hät nix gelernt. Ansonsten überlesen.)
Wie gesagt Böse Menschen könnten das sagen, ich würde sowas aber nie tun.
Das allein kann es also nicht sein.
Mich überrascht die Ergebnisse die Stuide nicht!
Mal ganz im ernst, Abitur ist in der heutigen Zeit eine Modeerscheinung.
Bei Studenten und Abiturienten ist der Flachpfeifenanteil auch nicht gerade eine Randerscheinung.
Sagt ein Student.
Was in einem Singleplayerspiel womöglich noch uninteressant ist, da es einem selbst schnuppe sein kann ob der Boss in 2 oder 15 Minuten liegt (auf ein RPG bezogen) werden dieses Kalkulationen bei einem MMO erheblich wichtiger.
Also ich hab im Ernst schon gesehen, wie ein Schulabbrecher es bei GW nicht hinbekommen hat, dem grünen Questpfeil auch um Hindernisse herum zu folgen oder die Questtexte zu verstehen. Und wer in der Schule an einfachen Sachaufgaben mit Dreisatz scheitert, würde in einem Itemshop-MMO auch nicht in der Lage sein auszurechnen, was eine Einheit Shopwährung durchschnittlich in Gold kosten darf. Auch sonst das Auktionshaus zum eigenen Vorteil zu benutzen dürfte schwierig sein oder überhaupt erst mal eine Entscheidung treffen, was man als nächstes mal tun mag.
Also mich wundern solche Erkenntnisse nicht, auch wenn die Stichprobe vielleicht nicht groß genug war.
Gruß Missy
@news komisch die haben wohl keine WoW Spieler gefragt :p da is die Bildung ja auch eher niedrig, oder man siehts nur mehr, weils mehr Spieler sind....hm nein. Irgendwie meine ich,d ie Jugend verdummt auch ohne Spielen oder mit Spielen...egal :p
*weghusch*
14 - 19 Jährige. Es ist kein Wunder das Leute mit höherer Bildung mehr spielen. Hauptschüler sind mehr damit beschäftigt fremden eine reinzuhauen.
Habe sowohl Abiturienten (mich eingeschlossen) als auch Hauptschüler bzw jetzt Azubis in meinem Freundeskreis und die Abiturienten bzw bald Abiturienten zocken bzw beschäftigen sich viel mehr mit Technik und Spielen als die anderen!
Find ich lustig :P
:)
trotzdem nur 1000 :(