Je mehr Shooter, desto mehr Amokläufe? Je höher die Bildung, desto mehr wird gespielt? Irgendwo muss da doch eine Falschaussage drin stecken. Zumindest bei Letzterem nicht, wie der Branchenverband Bitkom meldet.

Im Rahmen der morgen startenden Games Convention Online, veröffentlichte Bitkom die Ergebnisse einer Umfrage, die an knapp 1000 über-14-jährige Schüler durchgeführt wurde. Demnach führt ein höheres Bildungsniveau dazu, dass häufiger zum Gamepad gegriffen wird. Fast jeder dritte Abiturient spielt am PC, der Konsole oder mit dem Handy. Vergleicht man die Zahlen mit den Hauptschülern, so spielt nur jeder fünfte Schüler Spiele.

Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland und Vizepräsident bei Bitkom, ist sich sicher: "Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen." Insgesamt 21 Millionen Menschen in Deutschland sollen Computer- und Videospiele spielen. Darunter fallen die 14- bis 29-Jährigen, die mit 70 Prozent am stärksten vertreten sind. Der PC steht unter den Befragten noch immer ganz weit oben auf der Liste. Während ihn 23 Prozent als ihr beliebtestes Spielgerät betiteln, liegen die Konsolen nur bei 10 Prozent der Befragten vorn.