Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten wird sich möglicherweise des Falles Jack Thompson annehmen. Zumindest hat der seines Amtes enthobene Anti-Spiele-Anwalt entsprechende Anträge gestellt und darf, einer Fristverlängerung entsprechend, bis zum 18. Februar ausführlich Stellung nehmen. Er möchte das gegen ihn gesprochene Urteil anfechten und damit seine Lizenz als Anwalt erstreiten.

Ganz einfach wird das jedoch nicht. Beim Supreme Court gehen jährlich rund 10.000 Anträge ein, von denen es nur rund 100 bis in den Gerichtssaal schaffen. Dass Jack Thompson und seinem Anliegen da ein entsprechend hoher Stellenwert eingeräumt werden, halten Experten für fraglich.