Dass alle großen Filmstudios ihre Filme in Zukunft nur noch auf einer Blu-ray-Disc ausliefern, machte schon vor einigen Tagen die Runde. Doch wurde der Formatkrieg durch Verkaufszahlen oder Produktionsprobleme entschieden, oder sicherte sich Sony die Unterstützung schlicht und einfach durch finanzielle Zuwendungen? Gut möglich. Das berichtet zumindest Don Lindich in der Pittsburgh Post-Gazette.

Wie der Journalist schreibt, hat sich der Formatkrieg rund um HD-DVD und Blu-ray-Disc hinter den Kulissen womöglich nur durch massive Zahlungen von Sony an Fox und Warner entschieden. Demnach stand man bei Fox kurz vor der Entscheidung, wegen Produktionsproblemen bei Blu-ray in das HD-DVD-Lager zu wechseln. Um dennoch das Blu-ray-Format zu unterstützen, habe Sony eine Zahlung von 120 Millionen Dollar veranlasst. Gleiches Spiel beim Filmgiganten Warner. Hier soll Sony gar 500 Millionen Dollar locker gemacht haben, um das Studio exklusiv für das Blu-ray-Lager zu gewinnen.