Wer sich auf die Suche nach Controllern oder Fighting Boards begibt, dabei aber seinen Geldbeutel etwas schonen möchte, kam in den vergangenen Jahren nicht an Mad Catz vorbei. Der Hardware-Hersteller brachte seit 1989 Gaming-Hardware in die Wohnzimmer der Spieler. Doch nun steht der Betrieb vor dem Aus.

Aktuelles - Hardware-Hersteller Mad Catz meldet Insolvenz an

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Mad Catz steht vor dem endgültigen Aus.
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Wie Mad Catz in einer Pressemitteilung verlauten lassen hat, hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Seit gestern haben auch die Verantwortlichen von Mad Catz ihre Positionen geräumt. Laut der Mitteilung war dies der einzig mögliche Schritt. Die Finanzberater von Mad Catz haben eingeräumt, dass es keine alternative Strategie gäbe. Der Verkauf des Unternehmens an Dritte oder das Aufnehmen von Bankdarlehen würden das Unvermeidliche nur länger hinauszögern. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte, dass dem Hardware-Hersteller langsam die Puste ausgeht.

Die Fehltritte von Mad Catz

Zu den größten Problemen in jüngster Zeit gehörte wohl Rock Band 4. 2015 erschien das Musikspiel unter Harmonix und wurde von Mad Catz mitvertrieben. Da der vierte Teil der Reihe aber schon lang nach dem Zenit der Musikspiele erschien, konnte kein Umsatz eingefahren werden. Mad Catz verlor dabei etwa elf Millionen Dollar und blieb auf unverkauften Plastikgitarren sitzen.