Der österreichische Spieleshop Gameware.at, der vor allem in Deutschland wegen des Imports sehr beliebt ist, wurde Opfer eines Hackerangriffes. Man stellte einen "nicht authorisierten Zugriff" auf dem eigenen Webserver fest, wobei die Lücke bereits geschlossen wurde.

"Der Hacker konnte eine vollständige Datenbank, mit den von Ihnen in Ihrem Kundenkonto hinterlegten Daten, kopieren. Alle ermittlungsrelevanten Daten wurde bereits dem Bundeskriminalamt übergeben", heißt es in einer Mitteilung an die Kunden.

Gameware.at empfiehlt nicht nur die Änderung des Passworts, sondern auch eine regelmäßige Überprüfung des eigenen Kontos, um zu gewährleisten, dass der Hacker sich keinen Zugriff verschaffen konnte.

"Wir möchten uns für dieses Geschehen entschuldigen. Wir versichern Ihnen, alle nötigen Schritte für Ihre aktuelle und zukünftige Datensicherheit unternommen zu haben. Wir garantieren Ihnen, keine Kosten und Mühen zu scheuen, um die Sicherheit Ihrer Daten zu gewährleisten", schreibt das Unternehmen.

Immerhin: Auf dem Webserver lagen nur die letzten vier Stellen der Kreditkartennummer vor, so dass die Kreditkarteninformationen für den Dieb nutzlos sind.