Hacker SuperDAE, der vor einiger Zeit beispielsweise Dev-Kits der Xbox One über eBay verkaufen wollte, sprach eine Art Drohung aus. Sollte er festgenommen werden, wird ein automatisches System geheime Informationen und Code herausgeben.

Dabei muss er sich jeden Tag auf einem Server einloggen, damit die IP und die Zugangsdaten des Servers nicht automatisch über seinen Twitter-Account veröffentlicht wird. Insgesamt 2 Terrabyte an Gamingcode sollen sich auf dem Server befinden - darunter auch Material, welches er unter anderem von Epic, Blizzard, United Front Games (Sleeping Dongs) und THQ stibitzt hat. Ebenso befinden sich darunter Software für die Dev-Kits der PS4, Xbox One und Wii U sowie diverser Code zu unangekündigen Projekten.

Anfang des Jahres gab SuperDaE verschiedene Materialen zu Orbis (PS4) und Durango (Xbox One) gegenüber Kotaku heraus, die im Grunde authentisch waren. Der Hacker bekam in der Vergangenheit bereits Besuch vom FBI und der Western Australia Police, nachdem er versuchte, die Dev-Kits über eBay zu verkaufen.

SuperDaE glaubt, dass Microsoft dahinter steckt, doch der Konzern hatte das bereits dementiert. Was wirklich hinter den Kulissen gelaufen ist, das bleibt also unklar.

"Es wird nur veröffentlicht, wenn ich festgenommen werde", so SuperDaE. Auf die Frage, weshalb er erwarte festgenommen zu werden, sagte er: "Ich erwarte gar nichts. Ich mache nur ein politisches Statement."

Inzwischen veröffentlichte er über seinen Twitter-Account ein Foto, laut dem er aber erst einmal nicht festgenomimen wird, wurde für ihn doch eine Kaution hinterlegt. Bleibt nur die Frage, wer die Kaution gezahlt hat.