Der koreanischen Polizei ist ein großer Schlag gegen eine Gruppe von Geldwäschern geglückt. Die Bande sei vorwiegend für einen chinesischen Goldfarmer-Ring tätig gewesen, berichtet die Polizei. Dabei seien in den letzten 18 Monaten rund 38 Millionen Dollar verschoben worden.

Eine Firma in Hong Kong hatte mit Scheinbestellungen dafür gesorgt, dass das Geld in den normalen Wirtschaftskreislauf gelangen konnte. Es heißt, der Organisation haben ein Pool von IP-Adressen zur Verfügung gestanden, die den Anschein erweckten, die Gruppe arbeite über ein koreanisches Internetcafé. Ermittelt werde außerdem gegen elf Koreaner, die ihre Bankkonten für Transaktionen zur Verfügung gestellt hatten.

Untersucht werden soll jetzt, ob die Geldwäscher in das Goldfarmer-Geschäft selbst involviert gewesen sind. Bei vergleichsweise niedrigen drei bis fünf Prozent Provision wird das von der Polizei in Betracht gezogen.

Käufer virtueller Währung sollten bedenken, dass die digitalen Reichtümer meist auf illegalen Geschäften beruhen, Geld in die Kassen krimineller Organisationen spülen und nicht selten Kinder unter unwürdigen Bedingungen für die Erwirtschaftung eingesetzt werden. Abgesehen davon leidet die Wirtschaft auf den Servern unter den Professionellen. Ehrlich spielt am längsten!