Am 21. Oktober 2016 waren zahlreiche Seiten, Streaming-Dienste sowie Bezahl-Services und Gaming-Plattformen nicht mehr erreichbar. Grund dafür war ein groß angelegter DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service). Nun haben einige Experten herausgefunden, dass dies nicht das Werk einer großen Organisation war.

Aktuelles - Großer DDoS-Angriff war Werk von gelangweilten Teenagern

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Der DDoS-Angriff soll nicht das Werk einer größeren Organisation sein.
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Kinder waren schuld“, verrät Mikko Hypponen, Chief Research Officer der Sicherheitsfirma F-Secure, die den Vorfall untersucht. „Kinder, die die Möglichkeiten haben, aber nichts damit anzufangen wissen. Der Source Code hätte von einem Highschool-Schüler geschrieben werden können. Ein schlauer Highschool-Schüler, aber immer noch ein Schüler. Das Ganze war nicht sonderlich geistreich.“

Mirai Malware setzt die Server lahm

Der Code des Angriffs wurde in einem bekannten Hackerforum gepostet. Dort werden laut Hypponen ständig Tools und Services im Austausch gegen Geld gehandelt. Eine Hackerin mit dem Synonym "Anna Senpai" hat den Code dort bereitgestellt, der später hunderttausende Geräte mit Internetanbindung zu der DDoS-Attacke bewegen sollte.

Die technischen und sozialen Indikatoren dieser Attacke deuten eher auf einen Angriff aus der Hackforum-Community als auf einen Angriff durch andere, die involviert sein können. Beispielsweise hochrangige Kriminelle, Hacktivisten, eigenständige Staaten oder terroristische Gruppen.“

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