Der britische Spielmarkt verzeichnete diese Woche ein neues Rekordtief. Laut Berichten der englischsprachigen Website mcvuk.com seien die Computer- und Videospielverkäufe seit Mai 2006 nicht mehr derart niedrig gewesen.

Aktuelles - Großbritanniens Spielemarkt auf Abstiegskurs

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Letzter Verkaufshit des UK-Spielmarkts: Red Dead Redemption
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Ein neu veröffentlichter Branchenbericht dessen Ende mit dem 11. September datiert wurde (36. Kalenderwoche) zeigt auf, dass die Umsätze der Spielindustrie im vereinten Königreich um vierzehn Prozent zurückgegangen sind. Ein solch niederschmetternder Wert wurde in der Form das letzte mal im Mai 2006 verzeichnet.

Dem Bericht zu Folge sank der Umsatz mit Videospielen im Vergleich zur Vorwoche von 14,2 Millionen auf 11,8 Millionen Pfund. Die Verkaufszahlen ihrerseits rutschten im selben Zeitraum um 14 Prozent auf 624.806 verkaufte Titel.

Konkrete Gründe für diesen Rückgang können weder Analysten noch Szeneinsider erklären. Das gesamte Verkaufsjahr lief in England eher schlecht als recht und die Zahlen am Ende des Kalenderjahres werden wohl oder übel weit unter denen des Vorhergegangenen liegen.

Seit Mai 2010 (dem Erscheinungszeitraum von Red Dead Redemption) wurde die Einnahmemarke von zwanzig Millionen Pfund in einer Verkaufswoche nicht mehr erreicht. Großer Hoffnungsträger der nächsten Tage und Wochen könnte Halo: Reach sein. Der Titel übertraf laut Spielentwickler Bungie bereits am ersten Tag die Verkaufszahlen seines Vorgängers Halo 3.