In Großbritannien soll ein neues Verbraucherrecht unter anderem vor fehlerhaften Spielen schützen. Dabei wird es den Kunden möglich sein, fehlerhafte Produkte innerhalb von 30 Tagen nach Kauf zurückzugeben und den vollen Kaufbetrag zu erhalten.

Aktuelles - Großbritannien: Neues Verbraucherrecht soll vor fehlerhaften Spielen schützen

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Dieses Recht dehnt sich auch auf digitale Inhalte aus, darunter eBooks, Musik, Filme und natürlich Spiele. Doch es wird noch interessanter, denn neben Spielen werden sogar Dienste wie Xbox Live und das PSN abgedeckt.

"Zum ersten Mal existieren klare Regeln dafür, was passieren sollte, wenn ein Service nicht mit akzeptabler Sorgfalt und fachgemäß oder wie vereinbart bereitgestellt wird. Zum Beispiel muss sich das Geschäft, das den Service bereitstellt, dem anpassen, was mit dem Kunden vereinbart wurde. Oder, wenn dies nicht umsetzbar ist, etwas Geld zurückzugeben", heißt es.

Dem Gesetz zufolge muss ein Produkt eine "zufriedenstellende Qualität" basierend darauf besitzen, die eine "vernünftige Person erwarten würde" – natürlich auch den Preis berücksichtigend.

Darüber hinaus wird es mit dem Gesetz in Großbritannien möglich sein, eine Art Gruppenklage einzureichen. Das kennt man mit Sammelklagen aus den USA, wo unter anderem auch Spieleunternehmen verklagt werden. Electronic Arts wurde dadurch 60 Millionen US-Dollar los.

Ob ein solches Gesetz den einen oder anderen Entwickler zum Umdenken bewegt, bleibt wohl fraglich. Doch gerade bei aktuellen Problemfällen wie Tony Hawk's Pro Skater 5 und Co. eine willkommene Sache für die Briten.

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