Im Jahre 2002 verkaufte Nintendo bekanntlich die damals noch kultige Spieleschmiede Rare an Microsoft. Heute ist nicht mehr viel des einst so geliebten Entwicklers übrig: Die meisten Mitarbeiter sind inzwischen gegangen, die Qualität der Spiele ist stark gesunken und lässt die gewisse Portion Leidenschaft vermissen.

Aktuelles - Grant Kirkhope: Microsoft hat Rare ruiniert

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/1
Das echte Rare-Studio gehört schon lange der Vergangenheit an.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Für den ehemaligen Rare-Komponisten Grant Kirkhope ist klar: Microsoft hat Rare runiniert. In einem bereits etwas älteren Videointerview erklärte er: "Ich denke, Rare hat sich komlett selbst gefi***. Und es ist nicht ihre Schuld, es ist Microsofts Schuld. Sie haben das Unternehmen komplett runiert, und das bringt mich jeden Tag zum Weinen."

Pünktlich zum 25. Jubiläum von Rare versuchte man ein Rebrand durchzuführen, indem man etwa das alte Logo komplett über den Haufen warf und ein neues einführte. Rare war übrigens sogar für die Entwicklung der bekannten Xbox-Avatare zuständig, die sie laut eigenen Angaben schon vor den Miis entwickelten hatten.

Rare kennt man für Spiele wie Donkey Kong Country, Goldeneye 007, Perfect Dark und Banjo Kazooie. Für Microsoft wurden unter anderem Banjo-Kazooie: Schraube locker, Viva Pinata und zuletzt Kinect Sports entwickelt.

Und obwohl Rare 2002 zu Microsoft überging und sogar beinahe in den Händen von Activision gelandet wäre, wurden auch weiterhin Spiele für Nintendo-Konsolen entwickelt. Das letzte Spiel war Viva Piñata DS für Nintendos Handheld im Jahre 2007.