Ab April erscheint das Buch "Grand Theft Childhood" von Lawrence Kutner und Dr. Cheryl K. Olson. Das gute Stück Literatur könnte sich zu einem prima Geburtstagsgeschenk für kritische Eltern eignen.

Die beiden Autoren räumen mit so manchem Vorurteil gegenüber Videospielen auf. Sie zeigen die falschen Ansätze zahlreicher Studie im Detail auf, die schon im Vorfeld darauf aufgebaut sind, negative Auswirkungen von Spielen zu finden. Oftmals, so Olson in einem Interview, dränge das Karrierebestreben der Autoren die wissenschaftlichen Tatsachen in den Hintergrund.

Kutner und Olsons Ergebnisse basieren auf einem 1,5 Millionen Dollar Forschungs-Projekt am Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School. Sie forschten mit 1200 Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten. Sie gehen das Phänomen Videospiel neutral wissenschaftlich an und zeigen auch die Vorteile auf, die im Spielen verborgen sind. Dazu geben sie sinnvolle Ratschläge, wie Eltern mit der Spiellust der Sprösslinge richtig umgehen können.