Videospiele sollen bei den Grammy-Awards mehr Anerkennung verdienen. Deshalb wurde die Beschreibung von vier Kategorien geändert und auch ein ganz eigener Preis nur für Videospiele scheint realistisch.

Das zumindest glaubt Bill Freimuth, Vice President of Awards der Organisation The Recording Academy, die den Grammy vergeben. „Ich denke, das könnte der erste Schritt sein, dass Videospiele ihre eigene Kategorie bekommen“, so Freimuth im Interview mit IndustryGamers. „Viele Leute der Game-Community haben uns über die Jahre gefragt, eine gesonderte Kategorie für Videospiele zu erstellen. Der Hauptgrund dagegen war bisher, dass wir nur sehr wenig Einsendungen von Spiele-Publishern bekommen haben.“

Die Änderung betrifft die Beschreibung der Kategorien für visuelle Medien, in denen nun nicht nur „Film“ und „Fernsehen“ sondern auch „Videospiele“ aufgelistet sind.

Im letzten Jahr hat es erstmals ein Musikstück aus einem Spiel zur Nominierung geschafft, allerdings in einer vollkommen anderen Kategorie. Der Titelsong zu Civilization 4 wurde als „Bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung“ mit einem Grammy ausgezeichnet.